Aktuelles > Nachrichten > Bürgerversammlung zu Dorferneuerung und aktuellen Themen gut besucht
24.11.2011 20:33:00 | Martin Loedl
Fast 100 Personen konnte Oberbürgermeister Dr. Bernhard Gmehling am 23. November 20111 in der Sportgaststätte am See Joshofen zur Stadtteilversammlung begrüßen.
In einem kurzen Vortrag des Arbeitskreises 2 "Natur, Leben und Freizeit" referierten Dagmar Lunzner und Tommy Reil über die bisher ausgearbeiteten Themenbereiche. Die beiden zeigten beispielhaft Ideen und mögliche Maßnahmen zu den Handlungsfeldern
Besonders erfreulich ist, dass zwei der behandelten Projekte schon jetzt, vor Beginn der Dorferneuerung, auf den Weg gebracht wurden. Zum Einen wird es in Joshofen künftig eine Krabbelgruppe geben. Hier würdigte Ortssprecher Alfons Borgsmüller das Engagement von Tobi Bauer und bedankte sich für die finanzielle Unterstützung bei Spielwaren Habermeyer.
Ferner stellte Frau Johanna Knöferl von der Caritas Neuburg das Projekt "Wir Füreinander - Die Nachbarschaftshilfe im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen" vor. Es handelt sich dabei um ein Ehrenamtsprojekt an dem sich jedermann beteiligen kann. Vorwiegend werden einfache Aufgaben wie Fahrtätigkeiten, Einkäufe, Gartenarbeiten, etc. übernommen. Helfer erhalten von der zu betreuenden Person Kostenersatz. Das Projekt wird vom Caritasverband Neuburg- Schrobenhausen e.V. betreut. Anlaufstelle soll das Bürgerbüro im Bücherturm Neuburg sein. Jeder Interessierte kann sich auch gerne direkt an die Joshofenerin Elfriede Marcinkowski wenden. Dank ihres Einsatzes ist Joshofen von Beginn an dabei und wir haben einen kompetenten Ansprechpartner vor Ort. Da das Projekt schon in den kommenden Wochen starten soll, warb Frau Knöferl um freiwillige Helfer zur Unterstützung. Jeder Helfer kann stets frei wählen wie oft und was er einbringt.
Die DSL-Anbindung über Telefonkabel ist in Joshofen nicht zeitgemäß. Deshalb stellte Herr Lars Gabrysch vom Mobil Store in Neuburg die LTE-Technik vor und beantwortete die Fragen der Joshofener. Im Nebenraum der Gaststätte hatte er zudem eine EDV-Anlage mit Internetzugang über LTE zum Testen bereitgestellt. Dort konnten interessierte Bürger direkt selbst die Funktechnik ausprobieren. Aus Kostengründen wird es vorerst kein schnelles DSL mit Kabelanschluss für Joshofen geben. Trotzdem versichert Oberbürgermeister Dr. Bernhard Gmehling, dass die Stadt Neuburg weiter am Ball bleibt und eine DSL-Anbindung über Neuburg oder die Gemeinde Bergheim nach wie vor in Erwägung gezogen wird.
Thomas Hartmann stellte die Themen vom Arbeitskreis 1 zur geplanten Dorferneuerung vor. Hier erklärte er zunächst die Handlungsfelder für eine Verbesserung der bestehenden Ortseinfahrt, sowie Anregungen für eine weitere bzw. zweite Zufahrt zum Ort. Zudem befasst sich der Arbeitskreis 1 mit der Schaffung bzw. Aufwertung von Dorfplätzen. Die Straßen und Gehwege im Ort sind teilweise sehr marode und dringend neu zu gestalten. Zum geplanten und dringend notwendigen Neubaugebiet, lagen keine neuen Informationen vor. Die Stadt Neuburg wird über neue Entwicklungen informieren.
Anschließend erläuterte Herr Ferdinand Bauer von der Stadt Neuburg aus gegebenem Anlass die Straßenausbaubeitragssatzung. Er erklärte wann Erschließungsbeiträge zu entrichten sind und stellt den formellen Ablauf dar.
Für viele Irritationen sorgt immer wieder der Aufteilungsschlüssel, nach welchem die Kosten bei einer möglichen Straßensanierung auf die Anlieger bzw. Bürger verteilt würden. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass keine pauschale Aussage getroffen werden kann, weil immer auf den Einzelfall abgestellt werden muss.
Das folgende Beispiel zeigt, wie sich die Kosten einer Fahrbahnsanierung einer Anliegerstraße im Rahmen der Dorferneuerung verteilen könnten (ohne Gewähr):

Über den aktuellen Zustand der Joshofener Kanalisation berichtete Paul Leikam von der Stadt Neuburg. Nach seiner Kenntnis sind nur punktuelle Ausbesserungsarbeiten nötig, deren Kosten nicht direkt auf den einzelnen Bürger umgelegt würden. Allerdings könnten, wenn im Rahmen von Straßenbaumaßnahmen Kanäle komplett erneuert würden, umlagepflichtige Kosten entstehen. Diese Kosten würden gegebenenfalls zu ca. 22 % auf die Bürger umgelegt.
Hans Hiebl vom Amt für Ländliche Entwicklung berichtete über den aktuellen Stand der Dorferneuerung Joshofen aus Sicht des Maßnahmenträgers. Derzeit befindet man sich absolut im Zeitplan. Bis Mitte 2012 werden Maßnahmen aus den Ideen der Arbeitskreise herausgegriffen und eine finanzielle Vorabplanung erstellt, um ein Budget zu erhalten. Zum jetzigen Zeitpunkt kann allerdings noch keine Zahl genannt werden. Die Förderung vom Amt für Ländliche Entwicklung wird bei maximal 50% liegen, das hängt auch mit der Finanzkraft der Stadt Neuburg zusammen. Hier müssen die aktuellen Entwicklungen im Finanzhaushalt der Kommune erst noch berücksichtigt werden.
Als Höhepunkt des Abends stellte Landschaftsarchitekt Walter Herb seine Erhebungen und Vorschläge vor. Er erhielt von der Stadt Neuburg den Auftrag und ist Planer der Dorferneuerung Joshofen. Herr Herb erläutert aus seiner "externen" Sicht, wie schön Joshofen ist und wo er ein Verbesserungspotential sieht. Als nächster Schritt soll im Laufe des Winters ein Logo zusammen mit dem Leitbild entwickelt werden. Die im Rahmen seines Referats vorgetragen Beispiele fanden sofort Anklang bei den Bürgern und wurden rege diskutiert. Aus seinen Äußerungen und der Wortwahl ist zu entnehmen, dass wir ihn bereits für Joshofen begeistert haben. Laut Herrn Herb sind die Joshofener "Sehr engagierte Bürger!"
In einem kurzen Vortrag des Arbeitskreises 2 "Natur, Leben und Freizeit" referierten Dagmar Lunzner und Tommy Reil über die bisher ausgearbeiteten Themenbereiche. Die beiden zeigten beispielhaft Ideen und mögliche Maßnahmen zu den Handlungsfeldern
- Erneuerbare Energien
- Technische Infrastruktur
- Grundversorgung
- Ländliches Leben und
- Gewässer.
Besonders erfreulich ist, dass zwei der behandelten Projekte schon jetzt, vor Beginn der Dorferneuerung, auf den Weg gebracht wurden. Zum Einen wird es in Joshofen künftig eine Krabbelgruppe geben. Hier würdigte Ortssprecher Alfons Borgsmüller das Engagement von Tobi Bauer und bedankte sich für die finanzielle Unterstützung bei Spielwaren Habermeyer.
Ferner stellte Frau Johanna Knöferl von der Caritas Neuburg das Projekt "Wir Füreinander - Die Nachbarschaftshilfe im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen" vor. Es handelt sich dabei um ein Ehrenamtsprojekt an dem sich jedermann beteiligen kann. Vorwiegend werden einfache Aufgaben wie Fahrtätigkeiten, Einkäufe, Gartenarbeiten, etc. übernommen. Helfer erhalten von der zu betreuenden Person Kostenersatz. Das Projekt wird vom Caritasverband Neuburg- Schrobenhausen e.V. betreut. Anlaufstelle soll das Bürgerbüro im Bücherturm Neuburg sein. Jeder Interessierte kann sich auch gerne direkt an die Joshofenerin Elfriede Marcinkowski wenden. Dank ihres Einsatzes ist Joshofen von Beginn an dabei und wir haben einen kompetenten Ansprechpartner vor Ort. Da das Projekt schon in den kommenden Wochen starten soll, warb Frau Knöferl um freiwillige Helfer zur Unterstützung. Jeder Helfer kann stets frei wählen wie oft und was er einbringt.
Die DSL-Anbindung über Telefonkabel ist in Joshofen nicht zeitgemäß. Deshalb stellte Herr Lars Gabrysch vom Mobil Store in Neuburg die LTE-Technik vor und beantwortete die Fragen der Joshofener. Im Nebenraum der Gaststätte hatte er zudem eine EDV-Anlage mit Internetzugang über LTE zum Testen bereitgestellt. Dort konnten interessierte Bürger direkt selbst die Funktechnik ausprobieren. Aus Kostengründen wird es vorerst kein schnelles DSL mit Kabelanschluss für Joshofen geben. Trotzdem versichert Oberbürgermeister Dr. Bernhard Gmehling, dass die Stadt Neuburg weiter am Ball bleibt und eine DSL-Anbindung über Neuburg oder die Gemeinde Bergheim nach wie vor in Erwägung gezogen wird.
Thomas Hartmann stellte die Themen vom Arbeitskreis 1 zur geplanten Dorferneuerung vor. Hier erklärte er zunächst die Handlungsfelder für eine Verbesserung der bestehenden Ortseinfahrt, sowie Anregungen für eine weitere bzw. zweite Zufahrt zum Ort. Zudem befasst sich der Arbeitskreis 1 mit der Schaffung bzw. Aufwertung von Dorfplätzen. Die Straßen und Gehwege im Ort sind teilweise sehr marode und dringend neu zu gestalten. Zum geplanten und dringend notwendigen Neubaugebiet, lagen keine neuen Informationen vor. Die Stadt Neuburg wird über neue Entwicklungen informieren.
Anschließend erläuterte Herr Ferdinand Bauer von der Stadt Neuburg aus gegebenem Anlass die Straßenausbaubeitragssatzung. Er erklärte wann Erschließungsbeiträge zu entrichten sind und stellt den formellen Ablauf dar.
Für viele Irritationen sorgt immer wieder der Aufteilungsschlüssel, nach welchem die Kosten bei einer möglichen Straßensanierung auf die Anlieger bzw. Bürger verteilt würden. Grundsätzlich ist festzuhalten, dass keine pauschale Aussage getroffen werden kann, weil immer auf den Einzelfall abgestellt werden muss.
Das folgende Beispiel zeigt, wie sich die Kosten einer Fahrbahnsanierung einer Anliegerstraße im Rahmen der Dorferneuerung verteilen könnten (ohne Gewähr):
| Gesamtkosten: 100.000 € |
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| Amt für Ländliche Entwicklung: 50 % = 50.000 € |
Stadt Neuburg:
50 % = 50.000 €
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| Stadt Neuburg 40 % = 20.000 € |
Bürger 60 % = 30.000 € |
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Hans Hiebl vom Amt für Ländliche Entwicklung berichtete über den aktuellen Stand der Dorferneuerung Joshofen aus Sicht des Maßnahmenträgers. Derzeit befindet man sich absolut im Zeitplan. Bis Mitte 2012 werden Maßnahmen aus den Ideen der Arbeitskreise herausgegriffen und eine finanzielle Vorabplanung erstellt, um ein Budget zu erhalten. Zum jetzigen Zeitpunkt kann allerdings noch keine Zahl genannt werden. Die Förderung vom Amt für Ländliche Entwicklung wird bei maximal 50% liegen, das hängt auch mit der Finanzkraft der Stadt Neuburg zusammen. Hier müssen die aktuellen Entwicklungen im Finanzhaushalt der Kommune erst noch berücksichtigt werden.
Als Höhepunkt des Abends stellte Landschaftsarchitekt Walter Herb seine Erhebungen und Vorschläge vor. Er erhielt von der Stadt Neuburg den Auftrag und ist Planer der Dorferneuerung Joshofen. Herr Herb erläutert aus seiner "externen" Sicht, wie schön Joshofen ist und wo er ein Verbesserungspotential sieht. Als nächster Schritt soll im Laufe des Winters ein Logo zusammen mit dem Leitbild entwickelt werden. Die im Rahmen seines Referats vorgetragen Beispiele fanden sofort Anklang bei den Bürgern und wurden rege diskutiert. Aus seinen Äußerungen und der Wortwahl ist zu entnehmen, dass wir ihn bereits für Joshofen begeistert haben. Laut Herrn Herb sind die Joshofener "Sehr engagierte Bürger!"