Mit 4700 Arbeitsstunden kräftig Kosten gespart
Zwischen Spatenstich und Hebauf im Sommer des vergangenen Jahres lagen gerade mal zwei Monate. Doch nicht nur in diesem Zeitraum haben die Floriansjünger und Bürger des Stadtteiles Joshofen im flotten Tempo ihr neues Feuerwehrgerätehaus in die Höhe gezogen. "Das ist eine echte Gemeinschaftsleistung der ich uneingeschränkten Respekt zolle", lobt Feuerwehrvorstand Johann Margraf Einsatzwillen und Bereitwilligkeit der vielen freiwilligen Helfer.Das beste Zeugnis stellt er auch Bauleiter Hubert Hartmann aus. Rund 60 Leute sind es, die bislang 4700 ehrenamtliche Stunden geleistet haben. Dadurch wird der Kostenrahmen in Höhe von 250.000 Euro wohl deutlich unterschritten.
Das Versprechen der Joshofener, selber kräftig mit anzupacken, um die Kasse der öffentlichen Hand zu schonen, hat sich also längst erfüllt. Mit Eifer und Elan im Einsatz sind auch die Jugendlichen des Stadtteiles. Sie bekommen in dem neuen Feuerwehrdomizil einen eigenen 26 Quadratmeter großen Raum. Mittlerweile ist man mit dem Bau auf der Zielgeraden eingebogen. Die Pflasterarbeiten vor dem Haus wickelten die zehn Helfer unter der Regie von Helmut Lautner und Leo Golling an nur einem einzigen Tag ab.
Die Gasheizung ist ebenfalls schon installiert, der Innenausbau mit Schulungs- und Kommandantenraum bis auf ein paar Kleinigkeiten wie etwa die Verlegung der Böden ebenfalls schon erledigt.
Zu tun gibt es noch bei der 99 Quadratmeter großen Fahrzeughalle. Eines ist aber sicher: Das Tragspitzenfahrzeug kann bereits in Kürze "Einzug" halten. Mit der offiziellen Inbetriebnahme und der Weihe des Domizils rechnen Vorsitzender Hans Margraf und Kommandant Jürgen Kornreiter in etwa Ende März / Anfang April des kommenden Jahres.
Dazu ist natürlich auch eine kleine Feier zusammen mit der Bevölkerung geplant. Mit den Verantwortlichen der Stadt wird womöglich im Rahmen einer separaten Zusammenkunft das Glas erhoben.

| Veröffentlicht 10:21:29 01.03.2010 |
